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Schadensersatzanspruch aus Prospekthaftung bei Anlageberatung


Ein Schadensersatzanspruch aus Prospekthaftung im weiteren Sinne ist als Fall der Haftung wegen Verletzung vorvertraglicher Aufklärungspflichten grundsätzlich nur auf Ersatz des Vertrauensschadens, das heißt des negativen Interesses gerichtet. Der Beschädigte hat danach Anspruch auf Erstattung des Schadens, den er dadurch erlitten hat, dass er auf die Richtigkeit und Vollständigkeit dem Prospektanwerben vertraut hat. Er ist so zustellen, wie bei Offenlegung bzw. richtiger Darstellung der für seinen Vertragsschluss maßgeblichen Umstände stünde. Ein Anleger, der durch unrichtiges Prospektanwerben bewogen wurde, eine Anlagegesellschaft als Kommanditist beizutreten, kann im Rahmen des Vertrauensschadens entweder die Rückabwicklung seiner Beteiligung verlangen oder an seiner Anlage Entscheidung festhalten und Ersatz des Betrages verlangen, um den er seine Beteiligung wegen der unrichtigen Prospektanwerben zu teuer erworben hat.



(BGH, Urteil vom 06.02.2018 – ll ZR 17/17)



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erstellt am: 01.04.2019    |     Druckausgabe      
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